VITA Magazin
1-2021
11/19

Melisse

Die Melisse ist ein extrem vielseitiges Kraut. Schon im Altertum war sie für ihre wohltuende und heilende Wirkung bekannt: 1988 wurde sie zur Heilpflanze des Jahres gekürt.

Die Melisse gehört zur Pflanzenfamilie der Lippenblütler und wird in Europa als Heil- und Küchenpflanze genutzt.  Es gibt vier verschiedene Arten: Die Zitronenmelisse ist die bekannteste. Sie kann 25 bis 30 Jahre alt werden und eine Höhe von 20 bis 90 Zentimetern erreichen.

Aroma für viele Speisen

Die Blätter der Melisse eignen sich hervorragend zum Würzen. Salate, Saucen, Pasta, Fischgerichte oder kalte Getränke können mit den leicht zitronig schmeckenden Blättern köstlich aromatisiert werden! Extrakte der Melisse werden häufig zur Herstellung von Kräuterlikören genutzt.

Mittel gegen Pickel & Co.

In vielen Kosmetikprodukten steckt Melisse. Tatsächlich ist die Pflanze ein gutes Mittel gegen Hautunreinheiten! Als wirksame Maßnahme gegen Hautprobleme werden in der Naturheilkunde oft Waschungen mit Melissentee eingesetzt – vor allem für sensible und trockene Haut eignet sich das Kraut ideal. 

Natürlicher Ruhespender

Viele Menschen leiden immer wieder unter nervös bedingten Einschlafstörungen – eine Behandlung mit Melissenblätter-Extrakten kann helfen. Auch Beschwerden wie Unruhe oder Erregbarkeit können mit Melisse sanft bekämpft werden: Die in den Blättern enthaltenen Öle wirken beruhigend, entspannend und krampflösend.

Abwehr von Viren und Bakterien

Melissenblätter haben eine antivirale und antibakterielle Wirkung – weshalb sie häufig gegen Erkältungskrankheiten zum Einsatz kommen. In Salben sollen ihre Extrakte zum Beispiel gegen lästige Herpes simplex-Viren wirken, die für die Entstehung von Lippen- oder Genitalherpes verantwortlich sind.